
Neuerscheinung 10.2023
Beruflich neu anfangen
und es sich möglichst leicht machen
Worauf es ankommt.
Bei amazon als E-Book und Taschenbuch erhältlich
Alle zwanzig Kapitel werden als Fortsetzung kostenlos hier auf dieser Internetseite veröffentlicht. Jeden Freitag erscheint ein neues Kapitel – als Lesestoff fürs Wochenende.
Es werden allerdings insgesamt nur fünf Kapitel sichtbar sein können. Die ersten Kapitel fallen dann irgendwann wieder weg.
–>> Lesekostproben (bis 20.10.2023 einschl. 01.03.2024)
Zusatzmaterial zum Buch
Fragen, die in diesem Buch behandelt werden:
Soll ich gehen oder bleiben wo ich bin?
Wie finde ich heraus, was ich will?
Wie wird das finanziell weitergehen?
Meine Arbeit ist schön, aber die Bedingungen sind schlecht. Was kann ich tun?
Wie werden Träume eigentlich wahr?
Kann man alles erreichen, was man will?
Ich brauche Sicherheit. Worauf kann ich mich heute noch verlassen?
Wie finde ich den Sinn meines Lebens heraus?
Wer gibt mir eine realistische Einschätzung über die Erfolgsaussichten?
Ich bin mit meinem Traum gescheitert. Und jetzt?
Woran merke ich, dass eine neue Stelle passt?
Worauf kommt es an, wenn sich die Arbeitswelt komplett verändert?
>> Nach Abschluss der hier veröffentlichten einzelnen Kapitel (01.03.2024), werde ich die Antworten auf alle Fragen hier noch einmal kurz zusammenfassen.

Häufig gestellte Fragen und Antworten:
Allgemeine Fragen, die Sie mir zusenden, werden hier so weit wie möglich beantwortet.
Ist ein Neuanfang immer die richtige Lösung? Auch wenn man bereits älter ist?
Wer meint, er müsse sich zwischen Kündigung und Aushalten entscheiden, hat eine Entweder-oder-Idee im Kopf. Es gibt aber immer viel mehr Möglichkeiten. Sie sollten Ihrem Wunsch nach Veränderung Raum geben und viele Möglichkeiten durchdenken.
Hier ein paar Richtungen, in die Ihre Gedanken gehen könnten:
- Dieselbe Tätigkeit unter einem völlig anderen Dach ausüben. Was wäre das für Sie?
- Dieselbe Tätigkeit reduzieren? Welche Form wäre für Sie geeignet?
- Eine andere Tätigkeit unter demselben Dach ausüben. Was könnte das sein?
- Sich innerhalb der jetzigen (oder einer anderen) Organisation weiterentwickeln in Richtung Ausbildung/Anleitung/Betreuung?
- Sich weiterbilden in einem Bereich, der Sie brennend interessiert. Was wäre das?
- Einen Traum verfolgen, den Sie schon lange im Sinn haben. Was wäre das?
- Etwas ganz anderes mit Ihrem Leben machen. Was wäre das? (Auswandern, Rollentausch, …)
Es finden sich zu jedem Punkt realistische Möglichkeiten. Sie dürfen nur – wie bei jedem Brainstorming – nicht sofort den Verstand eingreifen lassen und ihn laut „geht nicht, weil …“ sagen lassen. Erst einmal sammeln, Beispiele suchen und nicht ruhen, bis Sie zu jedem Punkt mindestens eine für Sie realistische Möglichkeit notiert haben.
Das führt Sie heraus aus dem Entweder-oder-Denken. Oft gibt es auch ein Sowohl-als-auch, d.h. das eine tun und das andere nicht lassen.
Und als letzten Punkt möchte ich Ihnen noch gerne mit auf den Weg geben: Ihr Problem lässt sich nicht im Kopf lösen. Aber wenn Sie losgehen, tun sich Möglichkeiten auf, an die Sie anfangs noch gar nicht denken konnten. Alternativen werden Ihnen selten fix und fertig auf dem Silbertablett präsentiert. Sie entwickeln sich sehr oft langsam und in kleinen Schritten.
Hat jeder Mensch eine Berufung?
Es gibt die Idee, dass sich alle Türen wie von selbst öffnen, wenn man seine Berufung gefunden hat: Dass es dann finanziell läuft, dass sich entsprechende Kontakte auftun und das Universum für einen sorgt. Meine Erfahrung ist das nicht. Ich habe leider sehr viele Menschen erlebt, die mit viel Herzblut wunderbare Dinge auf die Beine gestellt haben und nach einigen Jahren entnervt aufgaben, weil sie eben nicht davon leben konnten. Und das lag nicht an mangelnder Professionalität, ganz und gar nicht! Ich könnte Ihnen viele Beispiele dazu erzählen.
Ein unerwartet entlassener Manager fragte mich einmal, ob eigentlich jeder Mensch eine Berufung hat. Seine Frau hätte ihre Berufung gefunden, doch er könnte nicht daran glauben.
Es gibt Situationen, wo einen die Frage nach der Berufung nicht weiterbringt. Dazu müsste man seine eigenen Bedürfnisse fühlen und sich von ihnen leiten lassen können. Vor allem müsste man aber darauf vertrauen, dass sich daraus etwas Gutes entwickelt. Berufung ist meines Erachtens etwas, was man nicht forcieren, nicht machen und nicht mit üblichen Erfolgsmethoden finden kann. Berufung ist etwas, das man spürt, wenn es da ist. Oft erkennt man das erst, wenn man seine Berufung lebt und erkennt: „Ja. Für diese Sache fühle ich mich berufen!“
Wer seine eigenen Bedürfnisse nicht spürt und sich auch nicht vorstellen kann, wie da ein Schuh draus werden kann, für den ist dieses Konzept „Berufung“ möglicherweise noch sehr weit weg. Selbst wenn die gute Fee käme und sagen würde: „Das ist deinen Berufung!“ – die Zweifel würden bleiben. Dessen Leben würde sich nicht von heute auf morgen verändern, nur weil sie oder er „das Richtige“ gefunden hätte.
Ich meine trotzdem, man sollte dem folgen, wo die Freude ist, wo das Interesse hinzieht und wo der Wunsch da ist, etwas zu tun. Gleichzeitig ist es oft hilfreich, dem nicht gleich das Etikett „Berufung“ anzuhängen.
Der meines Erachtens beste Tipp ist: Beginne klein und schau was passiert. Beginne in deiner Nähe, tue kontinuierlich das, was dir so am Herzen liegt und tue es aus ganzem Herzen. Aber mache nicht gleich ein Business daraus. So habe zumindest ich es gelernt.
Der Manager sagte damals noch: „Mir kommt es vor, meine Frau ist von ihrer Idee irgendwie besessen und geht ein viel zu hohes Risiko ein, das sie gar nicht überschaut.“
Ich hätte keine Angst davor, von einer Vorstellung besessen zu sein. So entstehen Wege, um etwas zu schaffen, was einem selbst etwas bedeutet. Nur lässt sich das Ergebnis nicht planen. Das ist das Wichtigste, was ich zum Thema Berufung weiß.
Das, was man im Kopf als eigene Berufung erkannt hat und dann davon leben zu können, sind zwei Dinge, die nur selten zeitgleich eintreten. Das heißt aber nicht, dass man nicht das tun sollte, was einem aus vollem Herzen und mit ganzer Inbrunst Freude bereitet. Es muss ja nicht gleich die Lebensgrundlage sein. Oft steht man sicherer mit einem Stand- und einem Spielbein.
Diese Reihe wird nach und nach ergänzt. Ich freue mich auf Ihre Fragen.
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